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Genre:  Drama, Historie, Krieg, Thriller
Bewertung:  10/10


Eine wahre Geschichte über Rassenwahn, Völkermord in einem Land, das von Bürgerkriegen nur so geplagt ist.

Gezeigt werden Gräueltaten, die Ignoranz westlicher Staaten und die Ohnmacht, denen UN-Blauhelmsoldaten oft ausgesetzt sind. In der aktuellen Flüchtlingssituation zeigt der Film, auf welche Seite wir uns schlagen müssen und was den Menschen, die hier zu uns nach Deutschland kommen, widerfahren sein muss.

Außerdem sollten wir uns fragen, ob wir auch zu diesen Menschen gehören, welche die schlimmen Nachrichten sehen und sagen: „Oh nein, wie schrecklich!“ und dann aber weiter zu Abend essen. Ein Zitat aus dem Film, welches mich sehr angesprochen hat:

Ruanda ist denen keine Wählerstimme wert. Weder Franzosen oder Belgier, noch Briten oder den Amerikanern. Das sind alles Feiglinge!

Der Film zeigt auf eine packende Art und Weise, wie ein einzelner Mann mit der Unterstützung seiner Ehefrau mehr als 1.200 Menschen mit seinem Heldenmut, Bestechung und seiner Loyalität retten kann.

Ich kann den Film sehr empfehlen. Er ist sehr emotional und macht auch ein wenig wüten. Wütend auf uns selbst, auf Politiker und er wirft Fragen auf: Wie können sich Menschen das antun? Was kann ich machen? usw. Solchen Fragen sollten wir uns stellen und ich freue mich auf eure Kommentare.


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