Genre:  Biografie, Drama, Komödie
Bewertung:  10/10


Ein Film, der mich am Ende extrem sprachlos zurückgelassen hat. Er ist nach wahren Begebenheiten und erzählt die Geschichte von den Jahren vor bis hin zum großen Zusammenbruch der Weltwirtschaft.

Die Wall Street wird sehr anschaulich mit vielen Praxisbeispielen erklärt. Fachbegriffe werden für den Zuschauer gut definiert, sodass man der komischen Sprache eines Brokers folgen kann.

Der Film ist eine Mischung aus Witz, Sarkasmus, Zynismus und bitterer Wahrheit. Die Kameraführung ist genauso: unkonventionell, aber hochinteressant. Die Besetzung: grandios.

Es geht um Moral, Geldgier und das überwinden von Schicksalsschlägen. Der Titel konnte dabei nicht treffender gewählt werden: Was „shorten“ bedeutet wird im Film erklärt, aber eine gute Übersetzung wäre: „Das große Shorten“, denn letztendlich haben alle Protagonisten und sogar deren Bosse jahrelang nichts anderes gemacht.

Ich kann euch den Film wärmstens empfehlen. Allerdings bleibt Action vollkommen aus. Es ist ein Film, in dem mehr geredet wird, als gehandelt und man sollte gut zuhören, denn sonst ergibt der Film nicht viel Sinn.

Zum Schluss war ich schockiert, sprachlos und irritiert, aber zur gleichen Zeit fasziniert, sprachlos und interessiert.


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