
Genre: Abenteuer, Drama
Bewertung: 6/10
Ein Film, der unter die Haut geht. Auf einer einsamen Insel gestrandet, versucht der Protagonist wieder nach Hause zu kommen.
Mit einer coolen Kameraführung, aber schlechten Schnitten und Blenden wird der absolute Überlebenswille in den Mittelpunkt des Films gestellt. Ich finde es bemerkenswert, dass der Film zeigt, dass Pflichtbewusstsein und Hoffnung zwei Tugenden sind, die tief in uns verankert sein sollten, damit wir unser Ziel nicht aus den Augen verlieren.
Der Film hat wenige Effekte, was ihn sehr authentisch wirken lässt. Allerdings sind auch ein paar wirklich schlechte Animationen drin, die das Filmerlebnis ein wenig schmälern.
Es wird auch gezeigt, dass Freundschaft ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Natur ist, auch wenn sie manchmal von etwas skurriler Art sein kann.
Alles in allem gefällt mir die ersten zwei Drittel des Filmes besser, weil er am Ende etwas abgedreht wird. So bekommt der Gerettete z. B. keinerlei psychologische Unterstützung. Außerdem bandelt er mit seiner Ex-Freundin wieder an, die inzwischen verheiratet ist. Auch das Ende ist nicht das, was für mich einen guten Film ausmacht.
Wichtig ist mir noch zu sagen, dass man aufpassen soll, was man verspricht, denn Versprechen sollte man halten und manchmal kann man es einfach nicht. Darum lieber zweimal überlegen, welche Versprechen man gibt.
Ich kann euch den Film empfehlen, aber so richtig von den Socken hat er mich nicht gehauen.
Prisca
"Hab den Film gerade gesehen & kann nur zustimmen. Wirklich spektakuläre und bildgewaltige Aufnahmen! ..."
Josh
"Ein fantastischer Film, der bis zum Schluss spannend und sehr unterhaltsam bleibt. Kann ..."